wird HIV in alltäglichen sozialen Kontakten nicht übertragen, auch nicht beim Husten
oder Niesen, nicht bei der Krankenpflege und nicht in Saunen und Schwimmbädern. Jedoch kann HIV übertragen werden, wenn eine Körperflüssigkeit, die eine genügend große Menge HI-Viren enthält in den Körper eines anderen Menschen gelangt. Als Körperflüssigkeiten sind für eine HIV-Ansteckung Samen- oder Scheidenflüssigkeit, Blut oder Blutspuren von Bedeutung. Eine Übertragung von HIV ist vor allem in folgenden Situationen möglich:
Das Risiko einer HIV-Ansteckung dadurch allein (also ohne dass Sperma
in den Körper gelangt) ist nach heutiger Kenntnis als äußerst gering einzustufen.
Schwangerschaft, Geburt und Stillen können bei HIV-positiven Müttern
zu einer Ansteckung des Kindes führen. Durch medizinische Vorsichtsmaßnahmen
lässt sich das Risiko jedoch sehr stark senken.
Aus diesem Grund muss nach Feststellen der Schwangerschaft von dem
behandelnden Arzt der Schwangeren die Durchführung eines HIV-Testes
angeboten werden. In diesem Fall werden die Kosten für den HIV-Test
von den Krankenkassen übernommen.
Bei Blutplasmaprodukten ist in Deutschland durch die Herstellung sichergestellt,
dass sie kein HIV enthalten. Blutspenden werden in der Bundesrepublik durchweg
sehr genau auf HIV überprüft, so dass hier nur ein äußerst geringes Restrisiko
durch den Zeitraum zwischen einer eventuellen Ansteckung des Spenders und
der Nachweisbarkeit von HIV-Antikörpern oder Virusbestandteilen besteht.
Quelle: http://www.gib-aids-keine-chance.de/themen/uebertragung/index.php
Kondome sind ein sehr guter Schutz!
Präservative bieten eine einzigartige Kombination von Vorzügen: Sie verringern das
Risiko einer Ansteckung mit den meisten sexuell übertragbaren Erkrankungen
aktuellen Bedarfsfall angewandt zu werden. Sie haben im Allgemeinen keine
schädlichen Neben- und Nachwirkungen.
Alles in allem: Kondome sind eine konkurrenzlos preiswerte Lebensversicherung!
sexuell übertragbaren Erkrankungen, vor denen Kondome nicht schützen können.
für Krankheitserreger: Der Muttermund ist leicht geöffnet, die Schleimhaut kann
gereizt sein. Das erhöht ihr Risiko für eine Ansteckung, auch für eine HIV-Infektion.
Krankheiten bieten die Sterilisation des Mannes oder der Frau, die Verwendung
samenabtötender Mittel, wie z.B. Scheidenzäpfchen, die Benutzung anderer
Schwangerschaftsverhütungsmittel wie Pille, Spirale oder Diaphragma.
Wie sicher sind Kondome
wirklich? Fragen bezüglich der Schutzwirkung von Präservativen werden immer
wieder einmal an die BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) herangetragen.
Zweifel sind aber sachlich nicht gerechtfertigt. Dass Qualitäts-Kondome ein gut
wirksamer Schutz gegen HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten sind,
ist bereits seit langer Zeit und weltweit durch umfangreiche Studien (u. a. bei
Paaren, bei denen ein Partner HIV-infiziert ist und die über lange Zeit ein
aktives Sexualleben miteinander haben) gesichert worden.
Die Empfehlung von
Kondomen zum Schutz vor HIV wird deshalb überall auf der Welt gegeben, sie wird
von allen relevanten und renommierten Institutionen wie auch der Weltgesundheitsorganisation,
den Vereinten Nationen und in allen Ländern getragen, in denen wirksame
HIV-Prävention ein erklärtes nationales Ziel ist. Dabei ist allen Experten
selbstverständlich klar, dass jedes Verhütungsmittel auch versagen kann - also
nie absolut zu 100% schützt. Ebenso klar ist jedoch:
Nur der Verzicht auf Sex
(oder die lebenslange, absolute Monogamie zweier sicher nicht infizierter
Partner) gibt einen vollkommenen Schutz vor sexueller Übertragung von
Infektionen. Aber nur wenige Menschen können dauerhaft so leben.
Für alle
anderen sind Kondome der beste Schutz!
Aus verschiedensten Gründen sind die
Schutzwirkung von Kondomen gegen HIV und der in diesem Zusammenhang oft
zitierte Schutzfaktor bezüglich Schwangerschaft nicht vergleichbar. Deswegen ist auch der häufig angeführte "Pearl-Index" kein sinnvolles Maß für den Schutz vor HIV. Demnach bedeutet zum
Beispiel ein Pearl-Index von 15, dass von 100 Frauen, die mit einer bestimmten
Methode ein Jahr (zwölf Zyklen) lang verhüten, etwa 15 schwanger werden. Mit
dem Pearl-Index kann die Zuverlässigkeit von Methoden der Empfängnisverhütung gemessen
werden. Je niedriger der Pearl-Index ist, desto sicherer ist die Methode.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pearl-Index
Die Gründe dafür aufzuführen, führt
hier zu weit. Seit langem ist aber bekannt, dass auch der Schutz vor
unerwünschter Schwangerschaft durch Kondome sehr stark von der richtigen
Anwendung und Übung abhängig ist.
Wenn beides "stimmt", sind Kondome
auch in diesem Bereich als sicher zu bewerten. Deshalb legt die BZgA in ihren
Medien auch großen Wert darauf, solche Anwendungsfehler zu minimieren. Weniger
die einzelnen Ursachen als der Gesamt-Effekt sind entscheidend: Kondome
schützen tatsächlich sehr gut - wenn auch nicht zu 100% - vor sexuell
übertragbaren Krankheiten.
Quelle: http://www.gib-aids-keine-chance.de/themen/kondome/index.php